Geschichte

Der Verein steht in der Tradition der Heimatschutzbewegung im mitteldeutschen Raum, die der 1819 gebildete „Thüringisch-Sächsische Verein für Erforschung des vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner Denkmale“ begründete und die in der Folgezeit durch den „Zweigverein des Bundes Heimatschutz für die preußischen Regierungsbezirke Magdeburg und Merseburg“, den „Heimatbund Provinz Sachsen und Land Anhalt“ und schließlich den „Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands“ fortgesetzt wurde.

30. April 1904

Gründung des „Bundes Heimatschutz“ in Dresden: Vorsitzender Paul Schultze-Naumburg aus Bad Kösen

Oktober 1910

Gründung des Zweigvereins für die preußischen Regierungsbezirke Magdeburg und Merseburg

1. Dezember 1911

Erste Mitgliederversammlung in Magdeburg: Beschluß der Satzungen, Gründung eines Ausschusses für Bauberatung

September 1929

Auflösung des Zweigvereins

Februar 1938

Gründung des Heimatbundes als „Landesstelle der preußischen Provinz Sachsen im Deutschen Heimatbund“

26. November 1938

Umbenennung des Heimatbundes in „Heimatbund Provinz Sachsen und Land Anhalt“ wegen Beitritt des Anhaltischen Staatsministeriums zum Heimatbund

27.Oktober 1990

Gründung des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e.V.